Neuer Präsident der SOG aus den Reihen der GGstOf gewählt

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Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) hat seit dem 12. März 2016 einen neuen Präsidenten. Es ist der aktuelle Vize-Präsident der Gesellschaft der Generalstabsoffiziere (GGstOf), Oberst i Gst Stefan Holenstein.

Der 54-Jährige ist im zivilen Leben Direktor des Automobilclubs der Schweiz (ACS), langjähriges Mitglied im Vorstand der GGstOf und somit bestens vernetzt in der Schweiz und in Bundesbern.

Der in Zürich wohnhafte Holenstein wurde von den Delegierten gestern in Chur mit Bravour in die neue Charge gewählt. Die GGstOf gratuliert ihrem (nunmehr gewesenen) Vize-Präsidenten auf’s herzliche und freut sich auf eine erspriessliche Zusammenarbeit in Fragen der Armee und Verteidigung.

Ferner haben die Delegierten an der GV der SOG beschlossen, den sicherheitspolitischen Bericht 2016 abzulehnen. Ihm fehle es an einer eigentlichen Strategie und insbesondere an den sicherheitspolitischen Konsequenzen. Der Bericht muss deshalb nach Ansicht der SOG inhaltlich überarbeitet werden.

Ein Dorn im Auge ist den Offizieren die vom Bundesrat vorgesehene Weiterentwicklung der Wehrpflicht. Obwohl die Tauglichkeitsrate seit Jahren konstant bleibe, sei der Zivildienst zu einer freien Wahlalternative zum Militärdienst geworden. «Das ist inakzeptabel», heisst es in der Mitteilung, «die SOG prangert die schleichende Einführung dieser freien Wahl zwischen Militärdienst und Zivildienst an».

Der neue Verteidigungsminister, SVP-Bundesrat Guy Parmelin, trat in Chur ebenfalls ans Rednerpult. Er sprach unter anderem über die Herausforderungen für die Armee und die Sicherheitspolitik.

Text: sda/sog/st

Bild: news.ch

 

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Über Peter Stephani

Chef Kommunikation GGstOf

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