Mutationen von Höheren Stabsoffizieren der Armee

Der CdA Philippe Rebord hat sein Team  – salopp gesagt – zusammen. Im Hinblick auf die Inkraftsetzung der neuen Strukturen der Armee hat der Bundesrat gestern Mutationen von Höheren Stabsoffizieren bekannt gegeben. (Bild: Mediathek VBS)

Im Hinblick auf die Inkraftsetzung der neuen Strukturen der Armee hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 22. März 2017 die ersten Ernennungen, Funktionsbestätigungen und Beförderungen von höheren Stabsoffizieren per 1. Januar 2018 beschlossen.

Direktunterstellte Chef der Armee:

  • Korpskommandant Aldo C. Schellenberg, zurzeit Kommandant Luftwaffe und Stellvertreter Chef der Armee, wird Chef Operationen.
  • Korpskommandant Daniel Baumgartner, zurzeit Kommandant Heer, wird Chef Ausbildung.
  • Divisionär Claude Meier wird als Chef Armeestab bestätigt.
  • Divisionär Thomas Kaiser wird als Chef Logistikbasis der Armee bestätigt.
  • Divisionär Jean-Paul Theler, zurzeit Chef Führungsunterstützungsbasis der Armee, wird Projektleiter Unterstützungskommando.
  • Brigadier Thomas Süssli, zurzeit Kommandant Logistikbrigade 1, wird Chef Führungsunterstützungsbasis der Armee und gleichzeitig zum Divisionär befördert.
  • Divisionär Jean-Marc Halter, zurzeit Chef Führungsstab der Armee, wird Zugeteilter Höherer Stabsoffizier des Chefs der Armee.

Direktunterstellte Chef Operationen:

  • Divisionär Bernhard Müller, zurzeit Chef Einsatz Luftwaffe/Stellvertreter Kommandant Luftwaffe, wird Kommandant Luftwaffe.
  • Divisionär Melchior Stoller, zurzeit Stellvertreter Kommandant Heer, wird Stellvertreter Chef Operationen.
  • Divisionär Lucas Caduff wird als Kommandant Territorialdivision 3 bestätigt.
  • Brigadier Yvon Langel, zurzeit Kommandant Panzerbrigade 1, wird Kommandant Territorialdivision 1 und gleichzeitig zum Divisionär befördert.
  • Brigadier René Wellinger, zurzeit Kommandant Lehrverband Panzer/Artillerie, wird Kommandant Heer und gleichzeitig zum Divisionär befördert.
  • Brigadier Laurent Michaud, zurzeit Stellvertreter Chef Führungsstab/Stabschef Führungsstab, wird Stabschef Kommando Operationen.
  • Brigadier Alain Vuitel wird als Chef Militärischer Nachrichtendienst & Dienst für Präventiven Schutz der Armee bestätigt.

Direktunterstellte Chef Ausbildung:

  • Divisionär Daniel Keller wird als Kommandant Höhere Kaderausbildung der Armee bestätigt. Er wird gleichzeitig Stellvertreter Chef Ausbildung.
  • Brigadier Jacques Rüdin, zurzeit Chef Heeresstab, wird Stabschef Chef Ausbildung.
  • Brigadier Germaine Seewer wird als Chefin Personelles der Armee bestätigt.

Weiter hat der Bundesrat der Verlängerung des Arbeitsverhältnisses von Korpskommandant Dominique Andrey als Militärischer Berater bis 30. Juni 2018 zugestimmt.

Der Bundesrat hat zudem zur Kenntnis genommen, dass Oberst i Gst Patrick Gauchat durch das EDA auf Vorschlag des VBS per 1. Juli 2017 als neuer Delegationschef der Neutralen Überwachungskommission für den Waffenstillstand in Korea ernannt wurde. Der Bundesrat hat ihm für die Dauer seines Einsatzes als Delegationschef den Grad eines Divisionärs verliehen.

Der 49-jährige Patrick Gauchat, von Prêles BE, hat an der ETH Lausanne ein Ingenieurstudium in Landwirtschafts- und Umwelttechnik absolviert. Bis 2004 arbeitete er bei der SBB als Ingenieur in verschiedenen Funktionen. Bereits seit dem Jahr 2000 leistete er verschiedene internationale Einsätze für die UN, unter anderem als Militärbeobachter in der Organisation der Vereinten Nationen zur Überwachung des Waffenstillstands im Nahen Osten (UNTSO), oder als stellvertretender Delegationsleiter der Neutralen Überwachungskommission für den Waffenstillstand in Korea (NNSC). Ab 2006 arbeitete Patrick Gauchat in verschiedenen regionalen und überregionalen Führungsfunktionen bei der SBB. 2009 übernahm er die Funktion als Peacekeeping Affairs Officer im UN Hauptquartier in New York. 2011 bis 2013 folgte ein weiterer Einsatz im Nahen Osten als Deputy Chief of Staff im Hauptquartier der UNTSO in Jerusalem. Ab 2013 bis 2014 war er als Kommandant des regionalen Detachements Nord der KFOR, im Kosovo tätig. Seit 2014 arbeitet Oberst i Gst Gauchat wiederum im UN Hauptquartier in New York. In seiner Milizfunktion kommandierte er das Geb Inf Bat 7 und ist seit 2016 Stellvertretender Kommandant der Territorialregion 1.

Quelle: VBS

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2 Antworten auf Mutationen von Höheren Stabsoffizieren der Armee

  1. von Orelli Martin, Div a D sagt:

    Zunächst danke für die aufschlussreiche Information.
    Interessant festzustellen ist, dass in der Gesamtzusammenstellung die Funktion des Stabschefs operative Schulung (SCOS) mit keinem Wort erwähnt wird. Ist die Idee, dass der Kdt HKA nebst seiner anspruchsvollen Aufgabe nicht nur Stellvertreter des Chefs Ausbildung, aber auch noch SCOS ist? Sein Vorgänger, der heutige CdA, hatte diese Funktion inne.
    Das würde konkret bedeuten, dass der Kdt HKA folgende Stufen nicht nur überblicken, sondern auch intellektuell durchdringen muss: taktische, obere taktische, operative und militärstrategische Stufe und dies sowohl in Sachen Ausbildung der Kommandantenstufe als auch der Führungsgehilfen aller Stufen. Zusätzlich ist er der Stellvertreter des Chefs Ausbildung.
    Wahrlich ein gerüttelt Mass an Arbeit. Ist es aber auch machbar?

  2. Michaël Haroun, col EMG, Astt 110 sagt:

    Le Divisionnaire von Orelli a parfaitement jaugé la situation, une fois de plus. Le SCOS fait partie de l’élément intellectuel et pragmatique d’auto-contrôle des processus doctrinaires utiles, essentiels et fondamentaux. Cette tâche est accomplie depuis des années dans l’ombre avec une constance remarquable par la frac EM A 110 (pro+milice), soutenue de manière admirable pendant les années où le Cdt C Rebord en a pris les commandes. La bataille sans répit qui concerne la fonction de SCOS et la place que DOIT avoir cet EM est l’effet secondaire des révélations dues à STABILO DUE qui a laissé quelques traces dans l’appréciation des capacités effectives des EM exercés. Si l’on veut garantir cet “auto-contrôle“ indépendant, à mon avis impératif, il est intellectuellement totalement clair qu’un SCOS (avec un grade adéquat) doit être attaché à la droite de la Kopfstruktur de l’A (directement subordonné au CdA). Cela assurerait une légitimation et une force de pénétration nécessaires.
    Espérons que 2018 soit l’année non seulement du DEVA mais aussi celle de la lumière pour le SCOS et le bien de notre institution. Cette décision est maintenant clairement en mains non seulement du CdA mais aussi celles du C de Département qui doit convaincre l’échelon politique de l’utilité de cet instrument essentiel et de cette fonction centrale que représente le SCOS pour notre armée.

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