Arbeitsbericht des Vorstandes

Ende August hat der Vorstand eine weitere, ordentliche Sitzung durchgeführt. Nebst den Standardtraktanden und einem ausgedehnten Informationsaustausch wurden folgende Themenfelder beackert:

  • Wie wird sich die GGstOf im Rahmen der Gegenkampagne zur GSoA-Initiative zur Abschaffung der Allgemeinen Wehrpflicht engagieren? Nebst einem finanziellen Engagement sollen in enger Koordination mit dem Kampagnenleiter (Br ad D Hans-Peter Wüthrich) und der SOG Aktivitätsfelder herausgearbeitet werden, damit die Stimme der Gst Of eigenständig und gehört wird. Anlässlich der Vereinsversammlung 2013 (21. Februar 2013) wird detaillierter darüber informiert. Vorbesprechungen sowohl mit dem SOG-Präsidenten als auch mit dem Kampagnenleiter und dem Vorsitzenden des „Vereins für eine sichere Schweiz“, Nationalrat Jakob Büchler, haben stattgefunden.
  • Mitarbeit der GGstOf in der Vorbereitung und Durchführung der Gst Of Seminare 2012. An allen drei Anlässen (Moudon – WEST, Luzern – MITTE, Weinfelden – OST) wird die GGstOf am Samstag sowohl mit einer eigenen Präsentation auftreten als auch das Podiumsgespräch moderieren. Nebst dem Kdt Gst Schule, dem J1 der Armee und einem Brigadekommandanten, werden jeweils zwei Mitglieder daran teilnehmen und den Standpunkt der Wirtschaft als auch jenen der GGstOf einbringen.
  • Der Präsident GGstOf konnte die Gespräche mit den SC Gs Vb und C Astt Ende August abschliessen. Der Schlussbereicht wird in der ersten Hälfte September an die Armeeführung verschickt. In der Oktobernummer der ASMZ erfolgt eine Berichterstattung. Anschliessend wird in unserem Blog informiert. Die Gespräche sind erfolgreich verlaufen. Es kann eindeutig Handlungsbedarf auf Stufe Armee erkannt werden. An dieser Stelle sei allen Gst Of, die aktiv mitgearbeitet haben, bestens gedankt.
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2 Antworten auf Arbeitsbericht des Vorstandes

  1. Die alte Regel „Getrennt marschieren – vereint schlagen“ hat sich bewährt und bewährt sich noch immer. In Sachen Kampf gegen die GSoA-Volksinitiative zur Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht MUSS UNTER DEN DIREKT MILITÄRISCH INTERESSIERTEN KREISEN ZWINGEND eine astreine Unité de doctrine in der Argumentation herrschen! Die Gst Of sind in diesem Kreis eine wichtige Säule und sollten sich deshalb auch in diese EINERKOLONNE einordnen. Am wichtigsten aber wäre es, dass die Gst Of Vereinigung möglichst viele ehemalige HSO hinter dem Ofen hervorlocken und in die Kampagne einzuspannen vermöchte. Zuviele Herren HSO aD tauchen mit der Begründung „Servir et disparaître“ einfach ab. Das sind AUSREDEN! Das Vaterland ist in grosser Gefahr, weil die Milizarmee in eine bedenkliche Schieflage manövriert worden ist. Hauptschuldig an diesem Schlamassel ist das Gros der Landesregierung, das Gros der Eidg. Räte und zahlreiche (ehemalige) Profi-Militärs, die uns die gescheiterte ArmeeXXI eingebrockt haben. Es wird mindestens 20 Jahre dauern, bis diese Defizite wieder aufgearbeitet sein werden.
    Die Gruppe GIARDINO kämpft diesen Kampf für die Wiedergewinnung der Glaubwürdigkeit der Milizarmee weiter. Gewinnt die GSoA diese Abstimmung vom 24. November 2013 bedeutet dies nichts mehr und nichts weniger als der Genickschuss für unsere Milizarmee! Dann kann man nur noch sagen: „Heul Dir, Helvetia!“ Deshalb, geschätzte Gst Of: „An die Gewehre!“
    Hermann Suter, Präsident Gruppe GIARDINO.

  2. Oberst i Gst Johannes Fulda sagt:

    Unsere Armee befindet sich tatsächlich in bedrohlicher Schieflage. Ihre Einsatzfähigkeit zweifle ich in höchstem Masse an. Die Verantwortung dafür tragen das Parlament und der Bundesrat. Für eine Änderung der Lage muss zunächst politische Arbeit geleistet werden. Die militärische Landesverteidigung liegt bei den politischen Behörden zuhinterst auf der Prioritätenliste. Solange dieser Zustand anhält haben Förderer einer GSoA-Volksinitiative ein leichtes Spiel. Der Ausruf „An die Gewehre!“ nützt nichts, solange die Politik nicht mitmacht.

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