Arbeitsbericht des Vorstandes

Am 23. November hat der Vorstand GGstOf seine letzte Sitzung in diesem Jahr durchgeführt. Im Vordergrund standen

  • der Jahresbericht 2012,
  • die Ziele 2013,
  • die Vereinsversammlung vom 21. Februar 2013,
  • Personelles (vorstandsinterne Nachfolgeregelungen).

Was die Ziele 2013 betrifft, so ist sich der Vorstand im Klaren, dass die GGstOf parallel zu allen anderen militärischen Milizorganisationen den Kampf gegen die Initiative der „Gruppe Schweiz ohne Armee“ (GSoA) führen wird. Zu Recht wird diese Abstimmung als eine weitere Armeeabschaffungsinitiative bezeichnet, geht es der GSoA doch darum, der Armee die personellen Ressourcen zu entziehen. Gefährlich ist die Illusion, die geschürt wird, wonach unsere Armee als Freiwilligen Miliz ausgestaltet werden könnte. Spätestens wenn die Frage nach den militärischen Leistungen gestellt wird, scheitert dieses Projekt, und das Ansinnen entpuppt sich als Mogelpackung. Jedoch zu glauben, dass diese Initiative leicht gewonnen werden kann, wäre blauäugig. In der nächsten Vereinsversammlung (VV 2013) werden unsere Mitglieder über die geplanten Schritte der GGstOf informiert und werden darüber zu befinden haben. Wer Zeit und Motivation für eine aktive Unterstützung aufbringen kann, ist herzlich eingeladen, sich beim Vorstand zu melden.

Daneben ging es auch um eine erste Auswertung der Auftritte der GGstOf in den Generalstabsoffiziersseminaren des Chefs der Armee (Moudon, Weinfelden, Luzern) sowie dem Festlegen des weiteren Vorgehens in Sachen Sicherheitspolitik (Kontakte mit den Bundesparlamentariern der SIK National- und Ständerat).

Die zur Wiederwahl anstehenden Vorstandsmitglieder, Oberst i Gst Germaine Seewer, Lt col EMG Laurent Ducrest und Oberstlt i Gst Markus M. Müller stellen sich für weitere zwei Jahre zur Verfügung. Oberst i Gst Heinz Wegmüller wird auf die VV 13 zurücktreten. Erste ermutigende Gespräche mit möglichen Nachfolgern haben stattgefunden.

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2 Antworten auf Arbeitsbericht des Vorstandes

  1. Tischhauser Heinrich sagt:

    Ich danke dem Vorstand für sein Engagement und das umsichtige Handeln im Dienste der aktiven und der sich ausser Dienst haltenden Generalstabsoffiziere. Generalstabsoffizieren ist es ungeschrieben aufgetragen, umfassendes Gedankengut zur Rolle der Armee in Politik und Gesellschaft Land und Leuten sachlich richtig zu vermitteln. In Zeiten, in der die Armee gesellschaftspolitisch und ideologisch nur schwer zu Punkten vermag ist es umso wichtiger, generalstäblichem Eigengut treu zu bleiben.

    H. Tischhauser

  2. Willy Hartmann sagt:

    Es ist sicher richtig, dass man die GSoA und ihre Zielsetzungen ernst nimmt und aktiv wird. Ebenso sollte unsere Gesellschaft aber auch gegen die vom Bundesrat betriebene Reduktion der finanziellen Ressourcen aktiv werden. In Bern betreibt man ein „Aushungern“ der Armee und wenn das erfolgreich weiter betrieben wird, braucht es die Intensionen der GSoA gar nicht mehr.

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