Arbeitsbericht des Vorstandes

Der Vorstand der GGstOf  hat am Freitag, 19. November seine letzte Sitzung in diesem Jahr durchgeführt.

Folgende Themen standen im Vordergrund:

  • Eine erste Beurteilung seitens des Vorstandes der in der Schrift „Die Zukunft der Miliz im Korps der Gst Of“ aufgeführten Empfehlungen. Zwei Schwergewichte stehen im Vordergrund: einerseits eine intensive Informationstätigkeit im Rahmen der Lehrgänge für angehende Einh Kdt, andererseits Mitwirkung an der Beurteilung einer eventuellen Neuausrichtung der GLG IV/V. In beiden Fällen ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Kdo HKA sichergestellt.
  • Was die Frage eines eventuellen Beitritts der GGstOf als Fachsektion zur SOG betrifft, so hat der Leiter der Taskforce, Oberst i Gst Stefan Holenstein, eine erste Beurteilung vorgetragen. Dabei hat er sich einerseits auf die eigentliche Arbeit der Taskforce, andererseits auf die durchgeführte Online-Umfrage abgestützt.
  • Bereits sieht man am Horizont den „KORPSGEIST 2011“ (Anlass des Kdo Gst S), in welchem die Vereinsversammlung (VV) der GGstOf wiederum integriert sein wird. Noch in diesem Jahr werden die Einladungen verschickt werden, inkl. dem GGstOf-Bulletin mit Traktandenliste zur VV 2011.
  • Die Arbeiten an einem vorstandsinternen Organisationshandbuch sind gut vorangeschritten. Eine erste Fassung wird per Ende Jahr vorliegen.

Wie üblich in den letzten Jahren wurde die letzte Vorstandssitzung im laufenden Jahr etwas ausgedehnt. Sie fand in Schwyz statt. Dem Vorstand wurde durch die Firma Victorinox Gelegenheit geboten, einen Firmenrundgang zu machen. Es war faszinierend zu sehen, wie die allen so bekannten Messer entstehen, wie viel Detailarbeit notwendig ist und was es heisst, den sich selber gesetzten hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Zum gemeinsamen Nachtessen hat der Vorstand jene Mitglieder der GGstOf eingeladen, die den Vorstand das ganze Jahr immer wieder mit Spezialdienstleistungen unterstützen (u.a. Informatik, Übersetzungen).

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3 Kommentare zu Arbeitsbericht des Vorstandes

  1. Heinz Häsler, KKdt a D sagt:

    Ich anerkenne durchaus das interne Wirken der Gesellschaft, frage mich aber, ob es nicht an der Zeit wäre, dass die GGstOf sich auch in der Öffentlichkeit gegen die vollständige Abwertung unserer Milizarmee stemmen müsste. Wenn es nämlich im gegenwärtigen Tempo bergab geht, hat die Gesellschaft plötzlich auch keine internen Probleme mehr zu lösen.
    Der Status des Gst Of hat noch einen untadeligen Namen, so dass Voten der Gesellschaft sowohl bei Angehörigen der Armee und der Politik, als auch im Volk Beachtung finden. Ich bitte, dies einmal zu überlegen.
    Mit besten Grüssen: Heinz Häsler, KKdt a D

  2. Oberst i Gst Charles Ott sagt:

    Mit unserem früheren Gst Chef bin ich der Meinung, dass wir nicht nur intern sondern auch an die Oeffentlichkeit treten sollten, da wir sicher zu über 90% der gleichgen Meinung sind und eben nicht aus dem Bauch sondern aus bisherigen Erfahrungen und Kenntnis der einzelnen Reduktionen unserer Armee beurteilen können.
    Herzlichen Dank für Eure feine Arbeit Charles Ott

  3. Maj i Gst Kaspar Hartmann sagt:

    Geschätzte Vorstandsmitglieder und Kameraden,
    als junger Gst Of und Bürger verfolge ich die gesellschaftlichen und sicherheitspolitischen Entwicklungen und die aktuelle Armeediskussion gespannt.
    Ohne die guten Absichten des Vorstands und der Gründer der Gesellschaft für Gst Of in den Schatten stellen zu wollen, möchte auch ich dazu anregen, die derzeitige Ausrichtung des Vereins zu hinterfragen.
    Ich denke, dass die Förderung des Gst Of Korps und der Miliz hierin derzeit eher ein „Luxusproblem“ darstellen. Wenn wir Gst Of uns zusammenspannen, dann finde ich, das wir uns vermehrt den wirklich wesentlichen Dingen widmen sollten. So ist z.B. das Problem der Miliz im Gst Of Korps primär eine generelle Folge der Entwicklungen in der Armee und deren Stellung und Bedeutung im Sicherheitsapparat des Staates. Und was noch wichtiger ist: diesen Entwicklungen betreffen eben die Miliz-Offiziere als Ganzes. So stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob wir uns als Gesellschaft der Gst Of nicht stärker für Armee und Miliz als Ganzes einsetzen sollten. Gleiches gilt in genereller Form in Bezug auf die Weiterentwicklung der Sicherheitspolitik und aktuelle Armee-Diskussion rund um den Armeebericht.
    Meiner Meinung nach sollten wir uns hier in der Diskussion als Vorausdenker und Meinungsmacher stärker kollektiv engagieren. Damit wir das können, muss der Gesellschaftszweck in den Statuten überdacht werden. Vielleicht könnten wir gerade in einer zur SOG unabhängigen Vorgehensweise eine stärkere oder auch eine zusätzliche Wirkung entfalten.

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