Arbeitsbericht des Vorstandes

Am 20. Januar hat der Vorstand der GGstOf seine erste Sitzung im neuen Jahr durchgeführt. Das Schwergewicht lag auf den letzten inhaltlichen und formellen Vorbereitungen der Vereinsversammlung 2011 (VV 2011) vom 24. Februar 2011. Insbesondere wurde vorstandsintern der Jahresbericht 2010 sowie die Haltung des Vorstandes bezüglich der Verbindung zur SOG verabschiedet.

Lange und kontrovers wurde die Rolle der GGstOf in Sachen Lobbying bei den Parlamentariern zugunsten der Armee diskutiert. Man ist sich einig, dass es kaum zielführend sein kann, wenn die GGstOf selbständig aktiv wird. Eine Koordination mit der SOG und anderen Milizorganisationen ist zwingend. Dabei würde die GGstOf die in der Schrift „die Zukunft der Miliz im Korps der Gst Of“ aufgegriffenen Themen ins Spiel bringen, geht es doch darum, dass sich auch unsere Parlamentarier bewusst werden, dass unsere Milizarmee nicht nur ein „people business“ ist, sondern dass diese Armee vor Kadernachwuchsproblemen steht, die zielgerichtet an die Hand genommen werden müssen.

Zwischendurch wurde – wie könnte es anders sein?! – auch der in den letzten Tagen der Öffentlichkeit vorgestellte „wahre Bericht“ zur Sicherheitspolitik des Genfer Staatsrates Pierre Maudet angesprochen. Die Mehrheit des Vorstandes hat den Bericht noch nicht gelesen, aber man ist sich darin einig, dass bereits die Einleitung, die auf einen direkten persönlichen Angriff gegen den C VBS hinaus läuft, wenig bis gar nichts zur Glaubwürdigkeit des Berichts beiträgt. An sich schade, dass die Autoren so wenig Fingerspitzengefühl entwickelt haben, obwohl sie ausdrücklich davor gewarnt worden sind. Der Vorstand wird es sich zu gegebener Zeit nicht nehmen lassen, eine ausführlichere Beurteilung des Inhalts dieses „wahren Berichts“ vorzunehmen.

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5 Kommentare zu Arbeitsbericht des Vorstandes

  1. Keckeis Christophe sagt:

    Vielen Dank für diese letzte Information und die enorme Arbeit des Vorstandes.
    Lassen Sie mich nochmals präzisieren, dass der „Wahre Bericht“ nur ein Autor und nicht „Autoren“ hat. Es ist der Bericht von Herrn Pierre Maudet und er alleine trägt alle Aussagen.
    Ich wäre dankbar, wenn sich meine Kameraden Gst Of an die Realitäten halten würden.
    Mit meinen kameradschaftlichen Grüssen.
    Christophe Keckeis, ehemaliger CdA

  2. Koller René sagt:

    In Sachen Lobbying bei den Parlamentariern zugunsten der Armee:

    Hier kann man 2 Verbindungen unterscheiden:
    1. Die persönlichen Verbindungen zu einzelnen Parlamentariern, wo man sehr viel als Einzelperson mit einem guten Netz bewirken kann.
    2. Vorstösse zugunsten der Armee geschehen vorteilhaft über schlagkräftige, gewichtige Organisationen wie beispielsweise die SOG oder die GGstOf.
    Man kann hier nicht genug tun, um die Bedeutung der Armee in allen gesellschaftlichen Bereichen zu unterstreichen.

  3. Häsler Heinz sagt:

    Es ist enttäuschend, wenn die Gesellschaft der Gst Of den Mut nicht aufbringt, ihre Mitglieder zu ermuntern, diejenigen Parlamentariern, die sie kennen, über die gegenwärtige Situation in unserer Milizarmee zu informierenm und sie zu überzeugen, dass dem laufenden Abbau Einhalt geboten wird. „Die A XXI ist gescheitert“, bekennt auch deren Baumeister. Und nun liegt ein Armeebericht vor, der – wird er durch das Parlament angenommen – den nächsten Schritt „nach unten“ zementiert. Dann werden auch die Bestrebungen der Gesellschaft Gst Of scheitern, in einer marginalisierten Armee den Anteil an Milzof Gst Of zu erhöhen .
    Heinz Häsler, Kkdt a D, ehemaliger GSC

  4. Hansruedi Roth sagt:

    Sehr geehrter Herr Häsler
    Sie haben recht mit Ihrer Bemerkung. Es geht um Ihre 2 ersten Sätze. Es ist halt nachhaltig so in der Schweiz und in der Miliz: wir werden bestimmt aktiv wenn wir dazu eingeladen (aufgefordert) werden. Die Miliz ist mit ihren Gedanken dort wo es „brennt“. Wir haben immer genügend Aufträge – in allen Schattierungen; in schlechten wie in guten wie in sehr guten Projekten.
    Ich werde einen Termin mit NRNR Walter und Häberli abmachen, sie an einem (rot) Lunch treffen. ABER: was bringe ich ihnen mit? Gibt es einen Flyer über die künftige Gestaltung unserer Armee für das Zeilpublikum NR SR BR. Einen Flyer, der aus der Feder des Vorstandes unserer Gesellschaft stammt; und nicht von der Verwaltung oder vom amtierenden BR oder vom CDA herrührt. Die Verwaltung vernehmen wir aus der Presse.
    Der Neujahrsbrief von Hr von Orelli war bemerkenswert. Zu spät geschrieben – leider. Wir sind in unseren Gst Kursen unmissverständlich nach dem Geist des Neujahrsschreibens ausgebildet worden. Heute reiben wir uns die Augen ob der opertiven Hektik in unserer Armee- und Verwaltungsführung.
    Also: wir brauchen einen Flyer mit einer einfachen und unmissverständlichen Botschaft an die Adresse unserer Parlamentarier. Sind Sie sicher Herr Häsler – wir können in der uns zur Vf gestellten Botschaft argumentieren. Aber einfach muss die Botschaft sein. (Entschluldigen Sie bitte die Bemerkung: Mit einem Text eines Herrn Grossmann kann man nichts anfangen; akademisch, unverständlich, hilflos – nicht für die Miliz geschrieben.)
    Und dann noch einen Flyer für die Zielgruppen der Spezies NR Frick: Diese sind nämlich vergesslich, sehr vergesslich. Die mögen sich (nach einer Ausbildung zum Gst Of) nicht mehr an die Fest Mw zu erinnern. Sie sagen das auch vor laufender Kamera. Dort wäre es angebracht, unsere Gesellschaft würde für jene Parlamentarier, vor der Abgabe eines Flyers, Nachhilfeunterricht mit Abschlusstest anbieten.
    Also – ich bin bereit zu handeln.
    Freundlicher Gruss Hansruedi Roth (ehem Art C F, Div 5)

  5. Christoph Grossmann sagt:

    @Hr. Roth: eine gewisse Hilflosigkeit mögen Sie in der Tat richtig beobachtet haben. Wie wäre es denn, wenn Sie in Ermangelung eines Flyers ganz einfach mit den Parlamentariern darüber sprechen würden, was der Milizgrundsatz staatspolitisch und militärisch bedeutet und welche Konsequenzen sich daraus für die Schweizer Armee in den nächsten Jahren ergeben? Mir geht es letzlich einzig um eine qualitativ gute Lösung, die dank einer ausreichend gründlichen Beurteilung von einer Mehrheit getragen wird.
    MfG CG

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