Arbeitsbericht des Vorstandes

Am 8. April hat die erste Vorstandssitzung nach der Vereinsversammlung vom 24.2.11 stattgefunden. Es ging insbesondere darum festzulegen, wo in Zukunft die Schwergewichte der GGstOf liegen sollen. Zudem wurden die Lehren aus der VV 2011 gezogen und die ersten Entscheide für die VV 2012 gefällt. Wie jedesmal nimmt der gegenseitige Informationsaustausch innerhalb des Vorstandes einen grossen Raum ein. Es betrifft dies u.a. die SOG, die Treffen mit dem CdA, das Treffen mit den Miliz-Dachorganisationen, zu welchem der CdA die GGstOf zum ersten Mal auch eingeladen hat, das Kdo HKA bzw Kdo Gst Schule.

Zur aktuellen Situation rundum unsere Armee wurde folgendes festgehalten: Es ist müssig, über den SIPOL B 2010 weiter zu debattieren. Der an sich unbefriedigende Zustand muss zur Kenntnis genommen werden. Die Diskussion um den Armeebericht, zu dem die GGstOf eine interne Online-Umfrage gemacht hat und einzelne Statements zu ausgewählten Aspekten gemacht hat, ist nach der Einreichung der Zusatzberichte des VBS an die sipol Kommission Ständerat in eine Phase geraten, wo „der Ball“ ausschliesslich bei der Politik liegt. Dieses Terrain wurde beackert.

Deshalb hat sich der Vorstand entschieden, in die nächste „Geländekammer“ zu gucken. Hier steht über kurz oder lang die für die Armee, aber auch für unsere ganze Zivilgesellschaft entscheidende Frage nach der Zukunft der „Allgemeinen Wehrpflicht“ zur Debatte. Es gilt das Terrain rechtzeitig zu besetzen und es nicht der GSoA mit ihrer absehbaren Initiative zur Abschaffung der Allgemeinen Wehrpflicht zu überlassen. Konkrete Umsetzungspläne bestehen noch keine.

Damit aber unsere Mitglieder, die sich die Mühe genommen haben, an der Online-Umfrage zum Armeebericht teilzunehmen, ein Gesamtbild erhalten, wird der Vorstand eine zusammenfassende Wertung vornehmen. Gleichzeitig ergibt sich daraus auch eine offizielle Stellungnahme aus der Sicht des Vorstandes, welche die Meinung unserer Mitglieder widerspiegelt.

Vereinsversammlung 2012 (VV 2012)
Die VV wird wiederum parallel zum KORPSGEIST-Anlass des Kdt Generalstabsschule durchgeführt werden, wobei die VV  wie dieses Jahr im Anschluss an das Mittagessen durchgeführt werden wird. Datum: Donnerstag, 23. Februar 2012. Ort: Kriens (LU). Ein Traktandum an der VV 2012 werden statutengemäss Wahlen in den Vorstand sein.

Der Vorstand dankt bei dieser Gelegenheit all jenen, die ihren Mitgliederbeitrag 2011 bereits einbezahlt haben und möchte bitten, dass wenn irgendmöglich die traditionelle Einzahlung am Postschalter vermieden wird. Die Post belastet jede dieser Einzahlung mit 1.50 Spesen, was auf einen Jahresbeitrag von Fr. 30 erheblich ist. Darüber hinaus empfiehlt der Vorstand, die Rechnungen nicht mehr postalisch, sondern elektronisch (als E-Mail bzw. PDF) zu beziehen. Die Einstellungen können im Online-Profil gemacht werden. Für Fragen wenden Sie sich bitte an den Kassier.

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3 Kommentare zu Arbeitsbericht des Vorstandes

  1. Kaspar Hartmann sagt:

    Ich möchte dem Vorstand für seine Tätigkeit und gute Informationspolitik danken. Inhaltlich bin ich der Auffassung, dass sich die politisch brisanten Themen (Armee-Modell, allgemeine Wehrpflicht, Bewaffnung, Finanzen, Auslandeinsätze, Zusammenarbeit mit dem Ausland etc.) nicht trennen lassen von den militär-strategischen und sicherheitspolitischen (die allgemeine Wehrpflicht ist im Übrigen nur ein Mittel zum Zweck). Insofern sollte sich die GGstOf weiterhin mit diesen fundamentalen Themen beschäftigen, unsere Gedanken (und Sorgen) einer breiteren Öffentlichkeit zu verstehen geben und gerade die jetzige politisch heisse Phase genaustens verfolgen.

  2. Christoph Grossmann sagt:

    Vielleicht ist es ja nur ein Missverständnis. Aber es ist natürlich weiterhin notwendig, sich gegen die ungenügenden Berichte des VBS zu wehren. Die Frage der Wehrpflicht gehört dazu. Sollte die Initiative zustande kommen, ist ein Gegenvorschlag zwingend.

  3. Der Vorstand macht gute Arbeit. Danke. Diese Arbeit wird in den Dienst unserer Armee gestellt. Dabei – und das ist gegeben – entsteht eine Schnittstelle zwischen der umfassenden Politik und der Armeepolitik. Dabei gilt für den Generalstab das Primat der Politik über die Armee. Um Wirkung zu erzielen, muss der Generalstabsoffizier als Bürger Einfluss auf die Politik ausüben. Letztlich sind die Politiker unsere Vertreter. Nichts anderes.

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