Arbeitsbericht des Vorstandes

Am Freitag, 7. Juni 2013 hat eine weitere Vorstandssitzung der GGstOf stattgefunden.  Nebst dem allgemeinen und immer umfassender werdenden Informationsaustausch innerhalb des Vorstandes, standen folgende Themen im Vordergrund:

  • Stand der Beiträge der GGstOf im  Zusammenhang mit der Abstimmung vom 22. September („Unsicherheits-Initiative“ der GSoA):Die Erarbeitung einer App für die Abstimmung (Stichwort „appstimmung„) ist auf gutem Weg und soll bis Ende Juni funktionsbereit sein. Ein Artikel zur Frage nach dem Kadernachwuchs in einer Freiwilligen Milizarmee wurde fertig erstellt, ins Italienische und Französische übersetzt und zahlreichen Zeitschriften zur Verfügung gestellt. Die Artikelserie in der Military Power Revue (Nr 1/2013) konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Erste Echos sind positiv.
  • Der Artikel in der ASMZ (Nr 05/2013) von Maj i Gst L. Amiet zur Miliz im Generalstab hat offenbar Wellen bis nach „Bern“ geworfen. Gemeinsam werden das Kdo Gst Schule und die GGstOf die Anliegen, Anregungen und Vorschläge des Autors vertiefen und zusammen mit ihm weiter bearbeiten. Der Lead liegt beim Kdo Gst Schule.
  • Ein Blick auf die verschiedenen Tätigkeiten der GGstOf in den Bereichen „Laufbahn, Netzwerk, Miliz und Sicherheitspolitik“ zeigt, dass der grösste Handlungsbedarf in der Sicherheitspolitik liegt. Es wird darum gehen, ein Gesamtkonzept zu entwerfen, in welchem aufgezeigt wird, was eine Milizorganisation effektiv leisten kann, welches die Schwergewichte sein sollen und wie vorgegangen werden soll. Dabei spielt die Zusammenarbeit mit anderen Milizorganisationen eine grosse Rolle. Ein erster konkreter Schritt wurde aber trotzdem bereits gemacht: ein Flyer (A4-Blatt) wurde dreisprachig erarbeitet, aus dem ersichtlich ist, dass sich die GGstOf als Informationsquelle anbietet. Ziel ist, dass sich ParlamentarierInnen (vornehmlich aus den sipol Komm NR/SR) insbesondere bei Armeethemen und sicherheitspolitischen Fragestellungen unkompliziert an eine externe Stelle wenden können.
  • Im Lichte der immer enger werdenden finanziellen Mittel, die dem Kommandanten der Generalstabsschule zur Verfügung stehen, hat sich der Vorstand entschlossen, die Generalstabsschule vermehrt finanziell zu unterstützen. Dabei geht es um einen aufgestockten Beitrag zum jährlich stattfindenden KORPSGEIST-Anlass, um eine Unterstützung für den Kombi LG, um die Finanzierung der Bücher, die den zwei besten Absolventen der GLG I und II überreicht werden und einen Beitrag zur weiteren Beschaffung der Gst-Medaille für die Absolventen des GLG II anlässlich der Beförderung und Aufnahme ins Korps der Gst Of. Um eine gewisse Planungssicherheit sicherzustellen, wurde die Unterstützung bis 2016 zugesagt. Die definitive Freigabe der Mittel wird jeweils mit der Verabschiedung des jährlichen Budgets anlässlich der Vereinsversammlung erteilt.
  • Ende Juni soll die Vernehmlassungsphase zur „Weiterentwicklung der Armee“ (WEA) starten. Unter den militärischen Milizorganisationen wird die SOG den Lead haben. Sie schlägt vor, alle interessierten Milizorganisationen einzubinden. Die GGstOf macht mit. Es wird darum gehen, ein Arbeitspapier, das zuerst in einer eigenen Arbeitsgruppe der SOG erarbeitet wird, zu würdigen und eigene Anregungen einzubringen. Die GGstOf wird sich vornehmlich mit Fragen rundum die Gst Of und das Gst Of Korps befassen. Interessierte Mitglieder der GGstOf, die im Juli und August etwas Zeit aufwenden könnten und bereit wären mitzuarbeiten, werden gebeten sich direkt an den Präsidenten der GGstOf zu wenden.

Auf der mehr organisatorischen Ebene wurde offiziell bekannt, dass der nächste KORPSGEIST-Anlass am 13. März 2014 stattfinden wird, d.h. rund 3 Wochen später als die letzten Jahre. Die Vereinsversammlung wird demzufolge ebenfalls am 13. März 2014 durchgeführt werden.

 

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Eine Antwort auf Arbeitsbericht des Vorstandes

  1. maj EMG Gerber CHristophe sagt:

    Belles initiatives de la part de la GGSTOF.
    Je suis par contre surpris qu’une organisation telle que la nôtre doive soutenir financièrement des écoles du DDPS, en l’occurence, l’école d’Etat-Major Général.
    J’ai l’impression que ces temps, c’est un peu le monde à l’envers…
    Des officiers de milice doivent, en plus de leurs engagements personnels, soutenir financièrement des „manquements“ du DDPS: budgets de l’école la plus prestigieuse (EEMG) et les campagnes contre l’initiative du GSSA.
    Est-ce vraiment de cette manière que nous y arriverons?
    1) augmenter le %age de cadres
    2) gagner cette initiative avec un résultat important
    A bon entendeur!

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