Beschaffung von Gripen Kampfflugzeugen – JA am 18. Mai !

Gripen

Geschätzte Mitglieder der GGstOf

201403 FrMeIn der letzten Woche wurden die Abstimmungsunterlagen für den Urnengang vom 18. Mai in die Briefkästen verteilt. Damit gehen die Kampagnen in die entscheidende Phase. Aus der Perspektive der Gst Of wird der Ausgang der Referendums Abstimmung zum Gripen-Fonds-Gesetz von entscheidender Bedeutung sein. Das Urteil des Souveräns zum prominentesten Rüstungsgeschäft der Gegenwart wird eine erhebliche Signalwirkung für alle Beschaffungsvorhaben der kommenden Jahre nach sich ziehen.

Wir kommen drei Wochen vor der Abstimmung zum Schluss, dass für uns alle Handlungsbedarf besteht und alles unternommen werden muss, um den gewünschten Ausgang – die Annahme des Gripen-Fonds-Gesetzes – zu erreichen.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die letztes Jahr ein beeindruckendes JA zur Wehrpflicht eingelegt haben, müssen verstehen, dass

  • eine Gewährleistung der Lufthoheit und der Luftpolizei Funktionen in der normalen Lage bei einem Nein zur Flugzeugbeschaffung mittelfristig nur mit Kompromissen und langfristig gar nicht mehr zu realisieren ist.
  • machtpolitische Auseinandersetzungen mit Einsatz von Streitkräften in Europa wieder zur Realität werden, wie das Beispiel Ukraine / Krim eindrücklich in Erinnerung ruft. Dabei spielt der Luftraum immer eine Rolle.
  • eine Ersatzbeschaffung für die veraltete Tiger-Flotte in kleinerer Stückzahl mit modernsten Flugzeugen die richtige Antwort gegen eine schrittweise Entwaffnung der Schweiz im Luftraum darstellt.
  • die Auswahl des geeigneten Flugzeugtyps durch hervorragende Experten unter Einbezug zahlreicher Beurteilungskriterien erfolgt ist. Wir beschaffen nicht das schönste und teuerste, sondern das effektivste Fluggerät mit den modernsten Systemen.

Die bisherige Kampagne der Gegner hat eine klare und konsequente Stossrichtung aufgezeigt. Die Institution Armee wird der Lächerlichkeit preisgegeben. Ihre Schlüsselpersonen werden gezielt diskreditiert (Schlagzeilen ‘Armee dreht durch’, ‘Mineral Blattmann’ usw.). Daraus ist klar ersichtlich, dass es nicht um eine Flugzeugbeschaffung, sondern um eine nachhaltige Schwächung der Institution Armee durch ein Ergebnis mit grosser symbolischer Wirkung geht.

Die aktuelle Stärke der Gegner der Beschaffung ist aber auch dadurch bedingt, dass die Reihen der Armee Befürworter nicht geschlossen sind. Kleinliche Diskussionen zur Typenwahl tragen das ihre dazu bei, ebenso das Wunschdenken, andere Bereiche der Armee könnten von einem Nein profitieren. Letzteres steht keineswegs fest, sondern Bundesrat und Parlament werden bei einem Nein über die Verwendung der nicht beanspruchten Gelder entscheiden.

Wir alle sind gefordert, in unserem jeweiligen beruflichen und privaten Umfeld die Fakten zu erklären und alle Potentiale für ein JA am 18. Mai zu mobilisieren!

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2 Kommentare zu Beschaffung von Gripen Kampfflugzeugen – JA am 18. Mai !

  1. Jean Pierre Peternier sagt:

    Der Besuch mehrerer Veranstaltungen und die Stellungsnahmen in den Medien (Print und Internet) bestärken das Gefühl, dass das Anliegen unseres Präsidenten wichtig ist. Was aber kann der einzelne GstOf konkret dazu beitragen? Eine Checkliste für ihr persönliches Engagement:

    – Senden sie den Link http://www.gripen-ja.ch an alle ihre Freunde und Bekannten mit einem kleinen persönlichen Hinweis

    – Schreiben sie einen Leserbrief mit Pro-Argumenten in die gedruckten Medien

    – Schreiben sie Kommentare zu Artikeln in den elektronischen Medien (e-Paper Ausgaben der führenden Zeitungen und Zeitschriften)

    – Beteiligen sie sich an Internet Blogs zu diesem Thema

    – Nutzen sie ihre Netzwerke im Internet (Twitter, Facebook, LikedIn etc.)

    – Hängen sie an publikumswirksamen Standorten Werbeposter und -kleber „JA zum Gripen“ auf (Bezugsquellen bei http://www.gripen-ja.ch)

    – Besuchen sie Veranstaltungen der politischen Parteien und von Vereinen zur Vorlage und ergreifen sie unterstützend das Wort

    – ….. (hier könnte noch eine gute Idee von ihnen persönlich stehen!)

    Fazit: Freiheit und Sicherheit sind kein Naturgesetz, sondern müssen immer wieder neu erarbeitet werden. Labor omnia vincit improbus!

  2. Franz Betschon sagt:

    Frau Dr. Judith Barben und ich haben ein Papier erstellt („Tatsachen und Hintergründe zur Gripen-Beschaffung„), das vorallem für die verschiedenen Komittees bestimmt ist und über diese Schiene nach dem Schneeballprinzip möglichst breit gestreut wird. Der jetzige Zeitpunkt ist der günstigste für solche Aktiuonen. Früher, das heisst vor dem Versand der Abstimmungsunterlagen per Post, und in den letzten Tagen vor dem Abstimmungstermin verpufft die Energie.

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