Erstes Gespräch zwischen SOG und GGstOf

Am 15. April 09 hat ein erstes Gespräch zwischen dem Präsidenten der GGstOf, Martin v.Orelli, Divisionär a D, begleitet durch den Vizepräsidenten der GGstOf, Oberst i Gst Stefan Holenstein, und dem Präsidenten der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, Oberst i Gst Hans Schatzmann, stattgefunden. Die Aussprache war herzlich und hat in einer offenen und guten Atmosphäre stattgefunden – wie es gar nicht anders zu erwarten war!

Zur Sprache gekommen sind folgende Punkte:

  • Die Zielsetzungen der GGstOf wurden dargelegt, insbesondere die Absicht, möglichst rasch ein umfassendes Netzwerk (Mittel: nicht-öffentliche Online-Plattform) ausschliesslich zugunsten der Generalstabsoffiziere zu realisieren. Dazu aber bedarf es einer möglichst grossen Anzahl von Mitgliedern in der GGstOf. Nur wenn die Mitglieder der GGstOf einen konkreten Mehrwert in der Mitgliedschaft erkennen, wird es möglich sein, die Mitgliederzahl substantiell zu erhöhen.
  • Allgemeine Aufrufe zum Beitritt nützen bekanntlich wenig. Es muss „auf Mann“ gespielt werden.
  • Aus der Sicht des Präsidenten der SOG ist die GGstOf eine Art Fachorganisation. Die Mitglieder der GGstOf sind einerseits Offiziere, andererseits Offiziere des Schweizerischen Generalstabes. Man könnte sich deshalb sehr wohl vorstellen, dass sich die GGstOf früher oder später dazu entschliesst, ein Teil der Schweizerischen Offiziersgesellschaft zu werden. Aber nichts drängt!
  • Angesichts der verschiedenen Herausforderungen, vor denen sich unsere Armee zurzeit gestellt sieht, wünscht sich der Präsident der SOG eine Konzentration der Anstrengungen der GGstOf in den Bereichen Rekrutierung, Ausbildung, Verwendung; eventuell Stabsausbildung (Arbeitsgruppe „Miliz Gst Of“).
  • Sollte die SOG das Wissen und Können aus der GGstOf beanspruchen wollen, wird sie nicht zögern, an die GGstOf zu gelangen.
  • Der Präsident der SOG begrüsst die Arbeit der Arbeitsgruppe „Miliz Gst Of“, die unter der Leitung von Oberst i Gst Heinz Wegmüller steht. Die Anstrengungen auf diesem Gebiet werden noch durch die Tatsache unterstrichen, dass im Rahmen des Unternehmerforums Lilienberg (Ermatingen) (im Aktionsfeld „Sicherheit & Armee“) eine andere Arbeitsgruppe das gleiche Thema bearbeitet. Die beiden Arbeitsgruppen werden im Sommer 2010 zusammengeführt, um anschliessend mit einer Stimme zu sprechen.
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