Fünf Schlachtfelder des 21. Jahrhunderts

Hans Bachofner, Divisionär a. D., Dr. iur. und ehemaliger Stabschef für Operative Schulung der Schweizerischen Armee, hat in der Weltwoche 45/09 fünf Schlachtfelder des 21. Jahrhunderts umschrieben und daraus Konsequenzen für die Schweizer Armee abgeleitet. Er schliesst seine Überlegungen mit folgenden Aussagen:

Die von fünf Kriegsbildern verunsicherte Öffentlichkeit sollte sich mehr interessieren für den nächsten Krieg, seine Komplexität, seine Unbestimmtheit, seine Möglichkeiten. Szenariendenken ist angesagt. Der Umgang mit Komplexität ist zu schulen. Die Armee ist nicht schon wieder in eine Grossreform zu treiben. Sie soll üben, üben, üben. Thema ist die Überraschung, das Neuartige, die geistige und materielle Beweglichkeit. Man lasse die Finger weg von vorbereiteten Fällen in Dossiers. Sie nützen noch weniger als bei der Seuchenbekämpfung. Man hüte die einzigartige Qualität der Miliz. […] Die Armee ist so zu reparieren, dass sie wieder Anziehungspunkt wird für die Besten.

Quelle: weltwoche.ch

Wir empfehlen den Text zur Lektüre.

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Beitrag wurde unter Armee abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Fünf Schlachtfelder des 21. Jahrhunderts

  1. Christoph Grossmann sagt:

    Die Analyse ist präzise und fundiert. Warum dies jedoch zur Ablehnung von Friedensförderungsoperationen, von modernen Technologien und zu grosser Skepsis gegenüber der Rüstungsindustrie und Amerika führen muss, ist nicht stringent. Dadurch bleibt die Analyse unvollständig und es fehlen wesentliche Handlungsmöglichkeiten, welche über die Grundausbildung hinausgehen oder die Armeeentwicklung betreffen. Von Reparaturbedarf zu sprechen ist schliesslich einseitige politische Polemik, für den es zu jedem Zeitpunkt Ansätze gegeben hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.