Zu grosser Fokus auf Miliz Gst Of?

Anlässlich der Vereinsversammlung 2008 der Gesellschaft der Generalstabsoffiziere (GGstOf) hat Herr Regierungsrat Josef Dittli, Sicherheitsdirektor des Kantons Uri, selber ehemaliger Berufsoffizier und Generalstabsoffizier, die Anregung gemacht, dass sich die GGstOf vertieft mit der Frage der stets kleiner werdenden Anzahl von Milizoffizieren im Korps der Generalstabsoffiziere befassen sollte. Die GGstOf hat dieses Thema zielgerichtet aufgegriffen und konnte bereits erste Fakten zusammentragen.

Es ist eine Tatsache, dass die Anzahl der Milizoffiziere, die sich zu einer Laufbahn im Korps der Generalstabsoffiziere entschliesst, stark rückläufig ist. Die Gründe dafür sind mannigfaltig, vgl.  Umfrage unter den Mitgliedern der GGstOf.

Für Berufsoffiziere ist und muss es ein erklärtes persönliches Ziel sein, die Ausbildung als Gst Of absolvieren zu können. Diese Ausbildung ist für ihr berufliches Weiterkommen entscheidend. In der Armee XXI beträgt der Prozentsatz der Berufsoffiziere, die die verschiedenen Generalstabslehrgänge absolvieren, rund 75%.

Wenn ich als Präsident der GGstOf höre, gewisse Berufsoffiziere seien besorgt, dass sich die GGstOf allzu sehr um die Miliz kümmere, so kann ich meinen Berufskameraden nur sagen: Eure Sorge ist unbegründet. Wir sind uns alle bewusst, dass unsere Armee nur bestehen kann, wenn sie über beide Kategorien von Offizieren verfügt. Im Korps der Gst Of besteht aber anerkanntermassen ein Ungleichgewicht, dessen man sich bewusst sein muss. Im Sinne einer Schwergewichtsaktion hat sich die GGstOf dieser Problematik gewidmet.

Im Herbst wird eine Publikation erscheinen, in der die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeiten dargelegt werden. Wir halten Sie auf dem Blog weiterhin auf dem Laufenden.

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